Mittelstufe

In den Klassen 7 bis 10 der Mittelstufe fächert sich das Spektrum der schulischen Anforderungen und Angebote am Luhe-Gymnasium weiter auf. Die Jugendlichen erfahren physische und psychische Veränderungen, suchen nach Antworten auf neue Fragen und entwickeln ihre Interessen weiter aus. Am Ende der Mittelstufenzeit rückt immer bewusster die Oberstufenzeit heran, auf die seit der Orientierungsstufe Schritt für Schritt vorbereitet wurde.

In der siebten Jahrgangsstufe werden die Klassen neu zusammengesetzt. In einem bilingualen Zweig wird in einigen Sachfächern in englischer Sprache von Klassenstufe sieben bis zehn unterrichtet.

Vielfältige Arbeitsgemeinschaften - gerade auch aus dem naturwissenschaftlichem Bereich, vielfältige Wettbewerbe, Vorbereitungskurse auf Sprachzertifikate, aber auch Reisen wie die Skifahrten in Klassenstufe neun sowie Austauschprogramme tragen ebenfalls dazu bei, dass unsere Schülerinnen und Schüler neue Horizonte erfahren.

Neben der inhaltlichen Vorbereitung auf die Oberstufenzeit liegt uns am Luhe-Gymnasium auch in der Mittelstufe die Unterstützung des individuellen Lernprozesses am Herzen. So betrachten wir ein breites methodisches Repertoire im Rahmen unseres seit der Orientierungsstufe hochwachsenden Methodencurriculums als wichtige Voraussetzungen für die Arbeit der Oberstufe.

Auch das soziale Lernen begleitet unsere Schüler und Schülerinnen weiter. Schüler der Mittelstufe werden zunehmend in ihrer Fähigkeit gefördert, selbstständig erworbenes Expertenwissen an Mitschüler weiterzugeben. Speziell geschulte Schüler und Schülerinnen sind verantwortungsvoll seit der achten Klasse als Mediatoren am Luhe-Gymnasium tätig, um Konflikte zu schlichten. Paten aus der achten Klassen begleiten die Fünftklässler und die Fünftklässlerinnen auf ihren ersten Schritten in der neuen Schule und unterstützen damit die Arbeit der Klassenlehrkräfte.

Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe unterstützen freiwillig in zwei Zweierteams die Lehrkräfte bei der alltäglichen Busaufsicht nach der 6. Stunde an den Haltestellen nach Rottorf und Stelle. Sie werden durch die Schulleitung in
ihre Tätigkeit eingewiesen und sind durch ein Schlüsselband mit einer Ausweiskarte als Busaufsicht erkennbar. Dieses Engagement und anderes Engagement wird bei verlässlicher und kompetenter Wahrnehmung auch in den Schulzeugnissen entsprechend dokumentiert.

Ab der neunten Klasse setzen erste Berufsorientierungsmaßnahmen ein, die unsere Schülerinnen und Schüler an die Berufs- und Arbeitswelt heranführen, was in Klasse 10 mit einem zwei- bis dreiwöchigen Berufspraktikum vertieft wird.